Dürfen Kleinunternehmer ihr Firmenguthaben auf dem privaten Girokonto lagern?
Ein Freund von mir ist als Kleinunternehmer mit einem Ein-Mann-Betrieb selbständig und er meinte, dass er das Geld von seinem Firmenkonto immer wieder auf sein privates Tagesgeldkonto schiebt, weil er da mehr Zinsen bekommt. Geht das? Oder bekommt er da Probleme mit der Steuer?
2 Antworten
Man sollte die steuerlichen Auswirkungen solcher Aktionen besser mit dem Steuerberater abstimmen.
Ganz nebenbei: Die eigene Bank wird sich ja auch "bedanken" dafür, Firmengelder auf Privatkonten zu haben. Insofern kann ich nicht verstehen, wie man sich ob geringer Zinsvorteile da den Ärger einhandeln will.
Recht hast Du. Ich mußte mich heute morgen nur anderen dringenden Angelegenheiten widmen, deshalb konnte ich das im Detail nicht mehr ausführen.
Als Einzelunternehmer muß man doch sowieso sein ganzes Einkommen versteuern.
Ist jetzt die Entnahme von Geschäftskonto nicht als Privatentnahme zu sehen? Was dann mit dem "Privatgeld" gemacht wird ist doch Privatsache. Wird wieder Geld auf dem Geschäftskonto benötigt macht man wieder eine Privateinlage. Gibt es da wirklich ein Problem?
Mit der Entnahme durch
sind das keine Firmengelder mehr.
Beachte auch H 4.2 (1) EstH: "Ein Wirtschaftsgut gehört nicht schon allein deshalb zum notwendigen Betriebsvermögen, weil es mit betrieblichen Mitteln erworben wurde.... (>BFH vom 13.8.1964 – BStBl 1964 III S. 502)."