PSN Bann wegen Rückverrechnung via paypal?

Grüße euch :)

In kurzer Würze: Ich befürchte, ich hab zwei Dummheiten gemacht. 1. Finanzen nicht gecheckt und 2. Geld zurückgefordert über paypal.

Ich hab seit über 10 Jahren einen psn Account und hab seit gut 6 Jahren auch playstation plus. Hab eine ganze Weile lang monatlich über paypal bezahlt und seit 3 Jahren kann ichs mir auch leisten, ein Jahr zu zahlen statt einem Monat.

Nun ist mir im Januar aufgefallen, dass mir das monatliche Abo weiterhin über paypal eingezogen wurde. Hab praktisch jahrelang zu viel bezahlt für die Dienstleistung. Im Januar hab ich mich noch darüber informiert und hab gelesen, dass ichs nicht über paypal zurückbeordern soll. Hab ich dementsprechend auch nicht gemacht, aber hab versucht, dass es im Februar nicht wieder abgebucht wird. Nun wurde es mir aber doch abgebucht und aus der Emotion heraus habe ich den Fehler begangen, das über paypal zu klären. Paypal hat zu meinem Gunsten entschieden und nun ist mein psn acc perma gebannt. Natürlich hab ich auch eine eMail von Sony erhalten. Darin stehen die Gründe für den Bann:

(i) Eine Rückverrechnung kann darauf hindeuten, dass eine Zahlungsmethode unbefugt verwendet wurde.

(ii) Über dein Konto können gegenwärtig Inhalte oder Services genutzt werden, für die wir nicht bezahlt wurden.

Nun, beides trifft nicht auf meinen Fall zu und der Link zur Lösung des Falls, der in der Mail enthalten ist, führt mich zu der playstation website, aber 404. Seite nicht gefunden. Auch wenn ich das über die Website selber suche, komm ich auf das selbe Ergebnis.

Da aktuell Wochenende ist, der Support nicht erreichbar ist und ich wie auf heißen Kohlen sitze, wollt ich mal fragen wie hoch ihr die Wahrscheinlichkeit schätzt, dass ich meinen Account zurückbekomme? Was wäre machbar wenn nicht und was wäre machbar hinsichtlich dem Geld, das zu viel abgebucht wurde?

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paypal, Rückerstattung, Sperre
Kanzlei Dr. Seegers und Paypal, Verbraucherschutzkonform oder schon grenzwertig zum Betrug?

Ich hatte neulich bei Paypal negatives Guthaben, da bei mir mal nicht abgebucht werden konnte. Soweit nicht schlimm, dachte ich, es war keine böse Absicht, und ich zu keiner Zeit vor, es nicht zu zahlen. So SCHEINT es Paypal auch zu sehen zumindest laut Webseite und App. Dort wird man unter seinem negativen Guthaben nur darauf hingewiesen, dass keine Zahlungen möglich sind, bevor es wieder ausgeglichen ist, es wird noch explizit erwähnt, dass KEINE zusätzlichen Gebühren dadurch anfallen. Entsprechend schockiert war ich, als ich einen Brief von "KSP Rechtsanwälte Dr. Seegers..." mit der Forderung, den Betrag innerhalb einer sehr kurzen Frist, bei Zustellung noch eine Woche, zu zahlen. Natürlich verlangte die Anwaltskanzlei zusätzlich (da sie ja in der Sache tätig geworden sind, an sich verständlich) zusätzlich Anwaltsgebühr, Auslagepauschale, Mahnkosten und Verzugszinsen in Höhe von zusammen etwa 50% der ursprünglichen Forderung. Ich schrieb, dass ich das nicht einsehe, da ich von Paypal bis zum Zugang des Schreibens nicht über irgendwelche Maßnahmen informiert wurde, durch die zusätzliche Kosten entstehen. Zwei Wochen später wieder ein Schreiben, dass man auf die zusätzlichen Forderungen im Zuge "einer außergerichtlichen Einigung" verzichtet. Und wer Anwälte kennt, weiß, das machen die nicht freiwillig, schon garnicht, wenn man nicht selbst mit einem Anwalt kommt, auf ihre Gebühren verzichten bzw diese eigentlich vom Schuldner zu tragenden Kosten dann dem Mandanten in Rechnung stellen wodurch die Hälfte des geforderten Betrages für ihn weg ist... Außer natürlich, wenn sie wissen, dass die Forderung juristisch nicht gerechtfertigt ist.

Ich halte das für ein sehr freches und juristisch fragwürdiges Vorgehen, sowohl von Paypal, ohne vorherige Information oder Mahnung eine Anwaltskanzlei einzuschalten, als auch von der Kanzlei Dr. Seegers, die offensichtlich wissentlich juristisch haltlose Forderungen verschickt, in der Annahme, die meisten werden schon so blöd sein, und einfach zahlen.

Kann man das irgendwo einfach, bestenfalls online bei einer Verbraucherschutzstelle oder ähnlichem melden, dass die das prüfen bzw. wenn genug Fälle zusammenkommen auch selbst juristisch dagegen vorgehen?

paypal

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