Reha Bericht lautet 6 und mehr stunden arbeitsfähig ,Renten Antrag wurde abgelehnt was jetzt?
Hallo bin seit 3 Jahren Krankgeschrieben wahr vor kurzem in eine psychosomatischen Reha Maßnahmen für 5 Wochen und wahr gar-nicht zu frieden mit der Behandlung, leider dort wirst du nicht als Patient oder mensch behandeln ,du musst machen nur was die Ärzte sagen ,bin entlassen dann als Arbeitsfähig für 6 stunden und mehr aus denn Klinik, nach drei Wochen bekam ich die Ablehnung der Rente ,Ich bin seit 4 Jahren 3 mal Operiert ,in der schulte und dann zwei mal in HWS Berich wo dann zum zweiten mal die wirbel 5 und 6 wurden versteift ,leider seit der OP immer noch starke schmerzen ,und stark eingeschränkt in meinem leben , starke Schlafstörung, Zukunft ängst ,Depressionen ,Trauma von Kriegserlebnis (Jugoslawien ) etc .. in der Klinik haben sie mir richtig druck gemacht und Empfehlung von denen war Antrag auf Leistung auf teilhabe am Arbeitsleben zu stellen ,wo das letzes Jahr leider gescheitert ist bei mir in einem Bildungswerk wegen der schmerzen wurde ich nach Hause geschickt, Als ich nach hause kam , habe ich nochmal mit meiner frau und meinem Hausarzt gesprochen und dann haben wir ja gesehen dass mit so was wir nicht weiter kommen . Wir haben uns dann für die Wiedereingliederung bei meiner alten Tätigkeit entscheiden ,seit zwei Wochen bin ich am arbeiten leider geh es t nicht ,starke schmerzen was soll ich jetzt machen ????????
6 Antworten
Du musst nbedingt einen schriftlichen Widerspruch gegen die Ablehnung des Rentenbescheides einlegen und deser Widerspruch muss auch sehr gut begruednet sein mit allen dazugehoerigen Fakten und Belegen.
Gehe am besten zur VDK. dort kannst du sehr guenstig Mitglied werden, und diese Sozialorganisation hat dann auch die entsprechenden Fachanwaelte an der Hand.
Dies ist guenstiger als direkt zu einem Anwalt fuer Sozialrecht zxu gehen, Obwohl auch einen Beratungsschein erhaelt vom Amtsgericht und spaeter auch Prozesskostenhilfe,
Aber dies alles muss sehr schnell geschehehen, denn du hast nur 4 Wochen Zeit einen Widerspruch einzulegen.
zum Arzt gehen krank schreiben lassen. Wenn die 78 Wochen um sind, und es gibt kein Krankengeld mehr, zum Amtsarzt, und Sozialgeld für Nichterwerbsfähige beantragen. Falls die Gesundheitsstörung dauerhaft und nicht nur vorüber gehend ist, besteht möglicher weise ein Anspruch auf Grundsicherung.
Hallo ems1976,
Sie schreiben:
Reha Bericht lautet 6 und mehr stunden arbeitsfähig ,Renten Antrag wurde abgelehnt was jetzt ? <
Antwort:
Daß die Leute aus der REHA als arbeitsfähig entlassen werden und der Antrag auf Erwerbsminderungsrente erst einmal abgelehnt wird, das ist eher die Regel als die Ausnahme!
Oft liegt dies auch daran, daß die Betroffenen mit dem Status "arbeitsfähig" in die REHA einrücken und die vorhandenen Arzt- und Entalsungsberichte nicht aussagefähig sind!
Die Ausarbeitung ausführlicher, detaillierter Arztberichte ist für die Ärzte ein erheblicher Zeit- und Verwaltungsaufwand, der von den Sozialversicherungsträgern in der Regel nicht vergütet wird.
Demzufolge werden meist wenig aussagefähige Atteste ausgestellt, welche aber als medizinische Beweisführung vor einem Sozialgericht und gegen die DRV keine Durchschlagskraft haben!
Um die Sache an dieser Stelle nicht unnötig in die Länge zu ziehen, sollten Sie z.B. unter folgendem Link nachvollziehen, ob Sie überhaupt alle Ihre Hausaufgaben konsequent abgearbeitet haben!
Link:
http://www.erwerbsminderungsrente.biz/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/
Wenn weitere Fragen auftreten, bitte einfach wieder melden!
Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit
Konrad
Ich sehe als einzige Chance, sich auf die Arbeitsmarktaspekte der Anspruchsgrundlagen zu konzentrieren.
Antwort:
Der Arbeitsmarkt spielt in diesem Zusammenhang in der Regel nur dann eine Rolle, wenn die betroffene Person vor dem 2.1.1961 geboren ist und Vertrauensschutz im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit zum Tragen kommt!
Hier kontert die DRV allerdings icht selten mit Verweisungs-Berufen und wirft den Antragsstellern zusätzliche Steine in den Weg!
Fazit:
Nur wenn die medizinische Beweisführung stichhaltig ist und an Hand der eigenen Krankenakte nachgewiesen werden kann, daß die Leistungsfähigkeit auf Dauer auf unter 3 Stunden, (auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt) abgesunken ist, gibt es eine echte Erfolgschance!
google>>
rentenburo.de/sites/default/files/merkblaetter/merkbl-Arzt_0.pdf
google>>
rentenburo.de/sites/default/files/merkblaetter/Merkbl-Vorbereitung-auf-Gutachtenstermin.pdf
Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit
Konrad
Hallo,
wie wird aktuell der Lebensunterhalt bestritten: Krankengeld? Arbeitslosengeld? Arbeitslosengeld II vom Jobcenter?
Gruß
RHW
Arbeitslosengeld II vom Jobcenter,zu zeit versuche ich mit Wiedereingliederung
Ich würde:
den kompletten Entlassungsbericht der Reha besorgen (sind dort alle o.g. Aspekte/Erkrankungen berücksichtigt?)
Termin bei einer Arbeitslosenberatungsstelle machen
ggf. Widerspruch gegen Rentenablehnung einlegen (Frist 1 Monat nach Erhalt des Bescheides! Begründung kann nachgereicht werden)
ggf. beim Jobcenter Termin beim ärztlichen Dienst vereinbaren (auch das Jobcenter freut sich, wenn die Rente zugebilligt wird - gerne auch rückwirkend!); Rente kann auch eine Zeitrente sein!
ggf. Gespräch zwischen Jobcenter, Arbeitgeber, Betriebsarzt, Schwerbehindertenvertreter und einem selbst beim Arbeitgeber vereinbaren: gibt es andere Arbeitsplätze in der Firma? Technische Hilfsmittel? Anpassung des Arbeitsplatzes? Der Arbeitszeit? ....
Gute Besserung!
Wenn du 6 oder mehr Stunden am Tag arbeiten kannst, brauchst Du ja auch noch Rente zu beantragen...Denn du kannst ja immerhin in Teilzeit, wenn nicht sogar in Vollzeit arbeiten gehen
Hallo Konrad,
Ich gebe Dir Recht, dass man mit "medizinischen" Argumenten keine Chance hat einen Beweis der EU zu erbringen.
Ich sehe als einzige Chance, sich auf die Arbeitsmarktaspekte der Anspruchsgrundlagen zu konzentrieren. Soll heißen, ich müsste nachweisen, dass auf dem Arbeitsmarkt im beruf des Antragstellers kein Arbeitsplatz nachzuweisen ist, der eine Beschäftigung von 6 Std. täglich erlaubt. Darüber hinaus müsste man Argumente dafür finden, dass ein Verweis auf einen anderen Beruf in diesem Einzelfall nicht möglich ist.
Das ganze ist mühselig aber ich kenne Fälle, die auf diese Weise erfolgreich waren.