Kann man mit Lese- Rechtschreibschwäche Jura studieren?

5 Antworten

Das wird schon sehr schwer. Das Examen kann man ggf. noch mit hohem Aufwand und Offenheit ggü. der Uni (die meisten Landeshochschulgesetzte sehen Nachteilsausgleich für Studierende mit Lese-, Rechtschreibschwäche vor) schaffen. In der späteren Berufswelt wird es dann aber ungleich schwieriger. Gutachten schreiben, Schriftsätze verfassen, Schriftverkehr mit Anwälten, Mandanten und dem Gericht wird natürlich ziemlich erschwert. Nichtsdestotrotz solltest du dich nicht von deinem Weg abbringen lassen. Wenn es dein Wunsch ist Jura zu studieren, dann kannst du das mit dem entsprechenden Einsatz und Willen auch schaffen.

Das ist schon sehr, sehr schwer, weil das Jurastudium ein reines Lese- und Schreibstudium ist und zudem eine eigene Fachsprache mit vielen Fremdworten zu lernen ist. Die Schwäche müsstest Du zudem aktiv bekämpfen, da es in Klausuren (handschriftlich) und Hausarbeiten bzw. den späteren Aufgaben im Referendariat (maschinenschriftlich) für zuviele Schreibfehler Punktabzüge gibt. Auch spätere Arbeitgeber sehen zuviele Fehler gar nicht gern, auch wenn natürlich längst nicht alle Juristen fehlerfrei schreiben.

Meiner Meinung nach nicht; die meisten Texte sind auch ohne Leseschwäche teils sehr schwer zu verstehen und müssen auch so oft 2-3 mal gelesen werden um wirklich den ganzen Sinn zu erfassen. Und bei der sehr knapp bemessenen Zeit für viele Klausuren könnte ich mir das Studium mit Lese- und Rechtschreibschwäche wirklich nicht vorstellen.

Du solltest hier im Board nicht fragen, sondern ein Therapiezentrum für LRS aufsuchen.

Albert Einstein hatte die Dyslexia und zu der Lese- und Rechtschreibschwäche auch noch eine Rechenschwäche, trotzdem ist er einer der ganz großen Wissenschaftler geworden.

Du kannst hier also nur blödsinnige Antworten erwarten. Gehe also in so ein Zentrum und lasse dich zunächst diagnostizieren, damit du selbst deine Stärken und Schwächen abschätzen kannst.