Jurastudium schwierig? Vergleichbar mit Rechtspflege?

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Ich würde dir zu einem Praktikum bei Gericht oder aber auch bei einem Anwalt raten, in Deutsch (speziell freies Reden auch vor Publikum) solltest du dich verbessern. Das ist das A und O beim Anwaltsjob. Das Rechtspflegerstudium sollte aber auch nicht unterschätzt werden, und da muss dein Notendurchschnitt noch deutlich steigen, die nehmen nur die besten. Aber vielleicht ist auch ein Job in deinen starken Fähigkeiten angesagt. wie wärs denn auch mit einer Ausbildung zum Justizsekretär (= mittlerer Dienst)? Dauert auch zwei Jahre und man kann dann auf der Geschäftsstelle arbeiten, ist zu dem nicht ganz so "trocken".

Ich studiere Rechtspflege und mein Bruder Jura und ja, es ist vergleichbar schwierig. Bei Rechtspflege ist das STudium verkürzt und man geht auf einige dinge intensiver, auf andere nicht so intensiv wie in einem jurastudium ein.

Meiner Meinung nach ist das Rechtspflegerstudium mit Abstand das schwerste FH-Studium für den gehobenen nichttechnischen Dienst. Aktuell 24 Monate Vollzeit studiert niemand anderer an einer FH. Das Exsamen entspricht vom Schwierigkeitsgrad dem 1 Staatsexsamen in Jura- ok nicht so breit aufgestellt aber dafür gehts sehr in die Tiefe. Alle erworbenen Punkte die man gesammelt hat berechtigen lediglich zur Prüfungsteilnahme wenn sie einen bestimmten Wert übersteigen. Man fängt also genau wie ein Jurastudent bei der Prüfung wieder bei O an. Die Bewertungsskala geht hoch bis 18 Punkte, ebenfalls wie bei Jura. Erreicht man 7 bis 8 Punkte liegt man schon über dem Durchschnitt, alles über 9 Punkte ist schon ein Prädikatsexamen.

Man kommt definitiv leichter in den g.D mit anderen Studiengängen. Wer sich das trotzdem antuen will kann eigentlich auch gleich Jura studieren.

Meiner Meinung nach ist das Rechtspflegerstudium mit Abstand das schwerste FH-Studium für den gehobenen nichttechnischen Dienst. Aktuell 24 Monate Vollzeit studiert niemand anderer an einer FH. Das Exsamen entspricht vom Schwierigkeitsgrad dem 1 Staatsexsamen in Jura- ok nicht so breit aufgestellt aber dafür gehts sehr in die Tiefe. Alle erworbenen Punkte die man gesammelt hat berechtigen lediglich zur Prüfungsteilnahme wenn sie einen bestimmten Wert übersteigen. Man fängt also genau wie ein Jurastudent bei der Prüfung wieder bei O an. Die Bewertungsskala geht hoch bis 18 Punkte, ebenfalls wie bei Jura. Erreicht man 7 bis 8 Punkte liegt man schon über dem Durchschnitt, alles über 9 Punkte ist schon ein Prädikatsexamen.

Man kommt definitiv leichter in den g.D mit anderen Studiengängen. Wer sich das trotzdem antuen will kann eigentlich auch gleich Jura studieren.

Also erstens verstehe ich nicht, weshalb du nicht gut Englisch schreiben kannst, wenn du doch gut sprechen kannst.

Als Rechtspfleger hast du viel weniger Möglichkeiten als mit einem Jurastudium. Du kannst z.B. nicht im Verkehrsrecht, Urheberrecht, Produkthaftungsrecht, Handelsrecht, Immobilienrecht, Steuerrecht, WEG-Recht, Mietrecht, Medienrecht, Arzthaftungsrecht, Betreuungsrecht, Vertragsrecht, Bankenrecht, um nur einige Rechtsgebiete zu nennen, tätig sein.

Rechtspfleger haben nur Halbwissen und sind keine Volljuristen und auf den obigen Rechtsgebieten haben sie überhaupt keine Ahnung. Umgekehrt hat aber ein Volljurist auf dem Gebiet der Rechtspflege Ahnung. Schliesslich macht ein Rechtspfleger nicht viel und hat nur ein sehr, sehr kleines Rechtsgebiet.