Ich kann wegen sehr hoher Schulden keinen Unterhalt zahlen
Hallo,.
Nachdem meine Frau mich unerwarteter Weise verlassen hat, musste ich aus Geldknappheit unser Haus verkaufen. Übrig geblieben sind hohe Schulden die ich alleine stämmen muss. Meine Frau ist nicht zahlungsfähig. Jetzt ist es so das meine Frau, weil ich wegen der hohen Schulden nicht zahlungsfähig bin, Unterhaltsvorschuss für beide Kinder bekommt. Muss ich das irgend wann zurück zahlen? ich hab die nöchsten 9 Jahre noch unsere gemeinsamen Schulden zubezahlen...das allein ist schon ungerecht...wenn ich mit den Schulden fertig bin...fange ich dann auch noch an die angehäuften Leistungen UVS zurück zubezahlen?
5 Antworten
Wenn Du aber nachweislich nicht "leistungsfähig bist", weil Du zu wenig Einkommen erzielst (Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern 1080 Euro), so bräuchtest Du den Unterhaltsvorschuss auch nicht zurückzahlen.
Solltest Du allerdings mehr als den Selbstbehalt verdienen, aber anstatt Unterhalt für die Kinder zu leisten die Schulden zurückzahlen, so würde der gezahlte Unterhaltsvorschuss von Dir zurückverlangt werden.
Denn Unterhaltszahlungen haben Vorrang vor der Schuldenbegleichung.
Solange Du unterhaltspflichtig bist, müsstest Du die Schuldenrückzahlung also hinten anstellen.
Würdest Du in die Verbraucherinsolvenz gehen, würde das entsprechend berücksichtigt.
Der Staat erwartet sich, dass du den - aus den Steuergeldern finanzierten - Unterhaltsvorschuss zurückbezahlst. Bei Zahlungen steht an erster Stelle das Kind, die Anderen können warten. Wende dich mal an eine Schuldenberatung.
Es kommt darauf an, an wen Unterhalt geschuldet ist. Gegenüber minderjährigen Kindern besteht in Bezug auf den Mindestunterhalt eine gesteigerte Unterhaltspflicht. Es ist ihnen daher zuzumuten notfalls eine Privatinsolvenz durchzuführen. Bei einer Privatinsolvenz wird aufgrund des Kindesunterhalt der Pfändungsfreibetrag erhöht.
Wenn den Schulden kein Vermögen gegenübersteht, ist eine Privatinsolvenz durchaus eine sinnvolle Alternative. Bis zur Insolvenz aufgelaufene Unterhaltsschulden sind zur Tabelle anzumelden und werden von der Restschuldbefreiung erfaßt. Nach der Insolvenz entstande Unterhaltsansprüche müssen natürlich bedient werden oder es laufen neue Schulden auf.
Bei Unterhaltspflicht für zwei Personen musst Du schon 1.660 € netto verdienen, damit 1,02 € für "andere" Forderungen gepfändet werden können.
Bei 2.000 € Nettoeinkommen gehen zwangsweise 137,02 € für die Schulden weg - 1.863 € bleiben für Dich selbst und Unterhaltszahlungen.
Mir scheint, ein Insolvenzverfahren könnte sinnvoll sein.
Darfst du alles Zahlen Femifaschismus sei dank
@amdros da läuft wohl etwas in deinem Kopf völlig durcheinander http://nicht-feminist.de/
nein nein ein wenig Gerichtigkeit herrscht auch noch in Deutschland, dazu suchst du dir am besten ein nächstmöglichen Termin bei deinem Rechtsanwalt und besprichst das mit ihm, wie da die Rechtslage für dich aussieht
Ich hab kürzlich versucht mit meiner Bank neu zu verhandeln... Es wäre sehr hilfreich wenn ich meine monatliche Rate senken könnte. Im Prinzip steht mit das Wasser bis zum Hals... Meine Frage hierzu....reduziere ich meine Rate....hab ich etwas mehr zum Leben...muss ich dann wieder Unterhalt bezahlen?
Oha @User4..da läuft wohl etwas in deinem Kopf völlig durcheinander "Femifaschismus"..wem steht denn das Geld zu..der Mutter oder den Kindern??