Gewerbeimmobilie Umbaumaßnahmen Kostenübernahme?

4 Antworten

Vereinbaren kann man alles Mögliche. Wenn der VM da mitmacht. Ihr könnt auch einen Zeitmietvertrag abschließen und die Miete etwas erhöhen, sodass dem Vermieter genügend Ansparkapital bleibt um später wieder rück zu bauen.

Das hängt in erster Linie davon ab, wie hoch die monatliche Miete ist. Erst daran ist einzuschätzen, wie angemessen eine Kostenübernahme ist.

Es gibt viel Leerstand im Bereich von Gewerbeimmobilien. Bei Büroräumen in Großstädten übernehmen die Vermieter meist 3 bis z. T. 6 Monatsmieten an Provision, damit die Fläche vermietet wird. Hierbei geht es allerdings um langfristige Mietverträge. D. h. im Normalfall 5 Jahre.

Gleichermaßen sind Vermieter bei längerer Laufzeit auch bereit, Umbauten auf eigene Kosten vorzunehmen. Sie können diese steuerlich absetzen.

Das Angebot einer Staffelung in Abhängigkeit von der Mietdauer ist ein sehr guter Vorschlag und ein realistischer Weg.

Zu bedenken gilt ja, dass er möglicherweise nach Deinem Auszug ohne Rückbau vermieten kann.

In größeren Gewerbekomplexen hat man ohnehin Wandkonstruktionen, die ohne viel Aufwand den Mietergegebenheiten angepasst werden können. Man sieht das an den Inseraten, wenn erst eine Gesamtfläche angegeben ist und dann "teilbar ab ... m²".

Bei Gewerbeimmobilien ist es eigentlich sogar üblich, dass du deine Umbauwünsche selbst finanzieren musst. Und der Rückbau nach Ablauf des Vertrages ist auch vollkommen normal.

Wenn du das nicht akzeptieren willst, wirst du dir eine andere Immobilie suchen müssen.

Dein Vorschlag ist durchaus realistisch und diesen kannst du machen.

Was ist den eigentlich die Dauer des Mietvertrages ?

Grundsätzlich würde ich an deiner Stelle irgendwas anbieten wie 2.000€ am Ende des Mietvertrages und damit alle Rückbauforderungen des Vermieters ausschließen.