Sollte man Pflanzenmörder wie Mörder bestrafen?
Eine Pflanze ist auch ein Lebewesen und wenn man diese tötet, sollte man bestraft werden.
14 Antworten
Ich kenne dich zwar nicht sehr gut, bin aber ziemlich sicher, dass diese Frage als Parodie auf die ständigen "Wie kann man heutzutage noch Tiere essen?!!??!?"-"Fragen" gedacht ist...^^
Witzigerweise kann man deine Frage sogar ernstnehmen, wenn man denn will:
Weist man Veganer auf den Fakt hin, dass auch Pflanzen Lebewesen sind, so kommt grundsätzlich ungefähr diese Antwort: "Pflanzen haben kein Gehirn bzw. höheres Bewusstsein und können deshalb nicht aktiv wahrnehmen oder verstehen, was mit ihnen geschieht!". So wird argumentiert, es sei okay, pflanzliche Nahrung zu essen. So weit so gut.
Spielen wir das Gedankenspiel aber etwas weiter, wird es grotesk. Darf man Lebewesen töten, die nicht auf der gleichen Bewusstseinsstufe stehen wie wir? Ist die Tatsache, dass Pflanzen in diesem Sinne keinen "Lebenswillen" und kein "Ich-Bewusstsein" besitzen eine Rechtfertigung dafür, sie zu verspeisen?
Denn das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass auch schwer geistig behinderte Menschen weniger Lebensrecht besitzen als "gesunde" Menschen. Es gibt Menschen, die schlimme Hirnerkrankungen haben, keine Bindungen aufbauen können, manchmal ihre Umwelt garnicht wahrnehmen. Sie zeigen keine Emotionen, können nicht sprechen, und reagieren auf nichts. Nach diesem Veggie-Argument gäbe es doch keinerlei Probleme, einen solchen Menschen einfach umzubringen. Er versteht garnicht, was "Leben" und "Tod" überhaupt sind. Er wird sich nicht zur Wehr setzen, Angst haben oder traurig sein, wenn er sterben soll. Wo ist also, gemäß dieser Argumentationsweise, das Problem?
Ein weiterer Kritikpunkt: man macht in der Botanik noch heute immerwieder neue spannende Entdeckungen. Zum Beispiel zur Kommunikation von Pflanzen untereinander, da hat man insbesondere bei Bäumen in den letzten Jahren erstaunliche Entdeckungen gemacht. Es gibt eine Minderheit an Forschern, die sagt, dass Pflanzen möglicherweise doch weiter entwickelt sein könnten, als der Mainstream heute annimmt. Ja, sie verfügen über kein zentrales Nervensystem. Es ist aber durchaus möglich, dass sie einfach "anders" funktionieren als wir. Dass sie eben doch Schmerzen empfinden können, vielleicht in anderer Form als das bei uns der Fall ist. Ich werde mir zu dem Thema in nächster Zeit einige interessante Bücher besorgen, die ich bereits auf dem Schirm habe. Man findet dazu auch einiges im Internet.
Letzten Endes ist es so: will der Mensch selbst überleben, muss er anderen das Leben nehmen. Ob es sich dabei um einen Apfel, Gemüse oder ein süß dreinschauendes Schweinchen handelt - überall steckt Leben drin. Veganer unterscheiden einfach nur zwischen Leben, das in ihren Augen lebenswert ist und Leben, das man ruhig verspeisen darf.
Hätten Äpfel und Kartoffeln niedliche und kugelrunde Kulleraugen, würden Veganer nur noch von Wasser und Brot leben. Wobei... Selbst das Brot hat einmal gelebt.
Das töten von Pflanzen zur Nahrungsaufnahme für Menschen und Tiere sollte straffrei sein.
Aber für pflanzliche Lebewesen (die getötet wurden) Geld zu bezahlen um andern Menschen Freude zu bereiten, das geht zu weit (Schnittblumen).
Da gibt es noch die pflanzlichen Mitbewohner auf dem Planeten Erde die werden interniert.
Das sind die Topfpflanzen.
Heraus gerissen aus ihrer natürlichen Umwelt fristen die ihr restliches Leben in einem Blumentopf.
Das entbehrt jeder Würde.
Gründen wir eine Bürgerinitiative (Freiheit und Würde für die Pflanzen).
Find ich gut. Dann muss ich nie wieder Rasen mähen oder Unkraut jäten.
Dummheit sollte man auch bestrafen.
man sollte die mind. so hart bestrafen, wie Stechfliegenmörder.