Schlüssel von Arbeit in der Probezeit verloren - private Haftpflicht erloschen?
Hallo zusammen,
ich habe leider ein sehr großes Problem.
Ich habe am 01.01.2020 eine neue Arbeit aufgenommen und da einen Schlüssel, einen Chip für eine Zeituhr und einen Chip für eine Alarmanlage erhalten. Bei Aushändigung musste ich auch was unterschreiben. Der Herr aus der Buchhaltung hat mich leider sehr gedrängt und konnte so nicht richtig lesen was drin stand und habe auch keine Kopie erhalten.
Nun habe den Bund mit den drei Gegenständen verloren und das schlimme ist, dass ich mich gerade im Wechsel meiner privaten Haftpflicht befinde. Meine alte ist am 01.04.2020 erloschen, die neue greift erst ab dem 01.05.2020. Wer konnte schon ahnen, dass nach Jahren ohne Schaden ausgerechnet sowas dickes in dem Monat ohne Versicherungsschutz passiert.
Mir ist der Verlust heute morgen aufgefallen, aber habe mich noch nicht getraut bescheid zu geben.
Wie verhält sich hier die Sachlage? Muss ich alleine für den Schaden aufkommen? Kann der AG mich dafür kündigen?
Vielen Dank für eure Antworten im Voraus.
8 Antworten
Das hängt ganz von deinem Chef ab. Wichtig ist das du es frühzeitig sagst und nicht in ein oder zwei Wochen. Das würde die Lage nur verschlimmern. Ich kann mir nicht vorstellen das du deswegen gleich eine Kündigung bekommst das wäre dann doch etwas extrem.
Wie gesagt, hängt vom Chef ab. Wie der so drauf ist.
Hier wäre zu klären ob dein "Versicherungsberater" nicht haftpflichtig ist. Gerade eine Haftpflichtversicherung wechselt man NAHTLOS.
Das darf gar nicht passieren, dass du einen Monat ohne Deckungsschutz bist.
Oder hast du das "im Eigenversuch" per Internet gemacht, weil es ja "billiger" ist?
Dann ist es natürlich deine eigene Schuld.
Wieso gehen alle davon aus man einen "Versicherungsberater" hat? In Zeiten von Check24 und Co macht man sowas ja wohl selber oder? Das ich diese 4 Wochen nun dazwischen ist ganz allein meine Schuld. Sowas kann passieren. Wie kann man auch damit rechnen, dass man nach 11 schadenfreien Jahren ausgerechnet in so nem kurzen Zeitraum so ne dicke Summe verliert.
Genau deswegen macht man so etwas eben nicht selbst. Einen Makler in Anspruch zu nehmen kosten übrigens für den Kunden GAR NICHTS. Der würde für diesen Beratungsfehler haften, WENN er ihm unterlaufen wäre.
In Zeiten von Check24 und Co macht man sowas ja wohl selber oder?
Und hier sieht man mal wieder, was dabei rauskommt...
Bitte was macht man selber?
So einen teuren Makler wie den Check kann sich aber auch nicht jeder leisten, ich jedenfalls nicht!
Prüfe, ob Du ihn in Regress nehmen kannst, wenn er schon so üppig über Deine Beiträge bezahlt wird.
Er hätte erkennen müssen, dass eine Lücke da ist und er hätte Dich darauf aufmerksam machen müssen.
Viel Glück.
Warum hast du deine neue Haftpflichtversicherung erst zum 1.5. abgeschlossen? Hat dich da dein Berater falsch beraten?
Und hast du überhaupt den Verlust dienstlicher Schlüssel mit versichert?
Ja es war mit versichert, ist auch in der neuen mitversichert
Ich hab den Vertrag selber abeschlossen, warum sollte man mit nem Makler arbeiter der unnötig Geld haben will, offenbar hab ich mir nur um einen Monat verklickt keine Ahnung, sowas kann passieren. Wie kann man auch damit rechnen, dass man nach 11 schadenfreien Jahren ausgerechnet in so nem kurzen Zeitraum so ne dicke Summe verliert... nichts desto trotz hilft mir deine Antwort nicht weiter ;)
Wenn du einen Makler beauftragt hättest, könntest du diesen jetzt für seinen Fehler haftbar machen.
ein hätte wäre wenn bringt wohl nix! ich hab die vier wochen zwischenzeit versäumt und ebenfalls den schlüssel verloren, nun kann ich quasi privatinsolvenz anmelden weil ich es mir einfach nicht leisten kann 25k für eine sicherheitsanlage zu zahlen.... sorry aber ein wenig empathie kann wohl versuchen aufzubringen, ich benötige lediglich hilfe und tipps wie ich möglichst ohne finanziellen vollruin aus der sache raus komme
ja, dein Arbeitgeber wird dir miteilen, was du dafür zu bezahlen hast.
Als erstes musst du deinen Arbeitgeber informieren.
In der Probezeit ist man vielleicht froh, sich von so einem Schussel wieder trennen zu können.