Was passiert mit von der Bank emittierten Derivaten bei einer Bankenpleite?
Nehmen wir die deutsche Bank. Diese hat die 820-fache Menge ihrer Bilanz an Derivaten. Wenn nun die Deutsche Bank pleite geht, verlieren dann auch automatisch alle von der Deutschen Bank emittierten Derivate ihren Wert?
Oder was genau würde passieren? Und würden dann sämtliche Käufer dieser Derivate ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren?
Danke schon mal für eure Antworten :)
2 Antworten
Das kommt immer ganz auf die Ausgestaltung des Derivats und die zu Grunde liegenden Verträge an.
So gibt es zw. Banken für Derivatehandel Rahmenverträge in denen z.B. für Swaps ein täglicher oder wöchentlicher Abgleich des Marktwertes vorkommen kann, als Sicherheit.
Auch Privatanleger könnten sich über die genauen Bedingungen z.B. was im Falle einer Insolvenz passiert informieren. Was nicht abgesichert ist bringt oft eben etwas mehr erwartete Rendite, dafür aber auch ein höheres Risiko.
Derivate sind sehr komplexe juristische Konstrukte mit verschiedenen Wertbezügen Da kommt es darauf an, wer letztlich für die Werte haftet. Da haben die Juristen was zu tun, die Verschachtelungen dann auseinander zu tüfteln.
Das sind keine Betrügereien. Dazu gibt es ja Vertragstexte, die man halt genau prüfen müsste. Solange das passt, kann man damit Erträge erzielen. Es gibt keine Papiere, die auf Kreditbasis oder Aktienbasis laufen, die ohne Risiko sind. Das glauben nur Kinder.
oh wie schön ist PANAMA ! ??
diesen juristisch legalen Betrügereien
diese per sé einfach nur falsche Formulierung ist an Unsachlichkeit kaum zu überbieten
Also richtig ?
Das sind zwei sehr verschiedene Dinge. Nur weil Panama emotional aufgeputscht ist, ist es noch keine Bewertung für Derivate. Da ist Äpfel mit Birnen bewertet. Das ist unsachliche Hetze.
Dann hätte ich gerne die Richtigstellung von Dir, wenn Du das so gut weißt. Aber komm nicht wieder mit Panama, was mit Derivaten überhaupt nichts zu tun hat.
Sorry aber wenn dir solch einfachste Formulierungen, wie die von mir oben Zitierte, nicht verständlich sind, dann kann ich dir da nicht weiterhelfen.
Und nein, weder bist du hier in der Situation etwas einzufordern zu können, noch interessiert es mich, was du mit Panama willst. Ich habe nicht von Panama geschrieben, also einfach mal die Kommentare unterscheiden u. dann antworten.
Ein bisschen Nachdenken vor dem Antworten kann wirklich nicht zuviel verlangt sein!
Sorry, da habe ich den Falschen angeklickt. Aber das mit der Richtigstellung bleibt. Du hast nur behauptet, meine Aussage sei falsch. Also, was ist richtig?
Allerdings ist legale Betrügereien ein schönes Beispiel für ein Oxymoron
Das musst Du Kuestenflieger schreiben, nicht mir. Hast Du Dich im Kommentar vertan. Schön, dass Dir das auch mal passiert.
wie kindisch, du hast mich darauf angesprochen u. nicht andersrum
Was heißt kindisch: Sache ist, Du hast Kuestenflieger zitiert und es mir in die Schuhe geschoben. Das war wohl ein Versehen. Nachdem Du mir ein ähnliches Versehen angekreidet hast, habe ich mich entschuldigt. Was Du machst ist Deine Sache.
Was soll denn dieser Murks? Dich habe ich ursprünglich überhaupt nicht angesprochen und dann kommst du wie aus der Kanone geschossen u. forderst eine Richtigstellung ("da ich es ja so gut weiss") und kommst auch noch mit Panama, wozu ich gar nichts gesagt habe.
Diesen Kommentar von dir oben hast du dann so verpackt, als ob du dich verklickt hättest. Das hast du aber nicht, da du binnen zwei-drei Minuten einen Kommentar erst an Küstenflieger u. dann an mich geschrieben hast. Du hast also ganz bewusst auf meinen Kommentar geantwortet und dabei ignoriert, was ich geschrieben habe, insbesondere dass ich eine ähnliche Meinung wie du vertrete.
Du hast Kuestenflieger zitiert und es mir in die Schuhe geschoben. Das war wohl ein Versehen
Es war kein Versehen, da das offensichtlich nicht passiert ist. Ich habe Kuestenflieger zitiert und angesprochen.
Auf den Punkt gebracht hat sie ein erfrischendes Beispiel für ein Oxymoron geliefert. Warum ist es so schwer sich einfach mal auf den Inhalt der Aussage zu konzentrieren, dann wäre dir klar, dass dein Einwand völlig überflüssig war u. dass es nunmal keine juristisch legalen Betrügereien gibt. Letzteres Wort beschreibt einen Straftatbestand, womit es nicht gleichzeitig eine juristisch legale Grundlage dafür geben kann. Auch habe ich deinem Kommentar einen Like gegeben, da sie nur den gängigen Narrativ bedient, dass die bösen Banken das Geld der Privatanleger scheffeln. Einerseits richtig, andererseits ist das so formuliert einfach nur undifferenzierte Stammtischparole mit irreführenden, falschen Argumenten.
Das kann man mit wenigen Worten formulieren, wie ich es in meinem ersten Kommentar getan habe oder ausführlich, wie im letzten Absatz. Alles andere ist für die FS absolut irrelevant!
Und mit diesen juristisch legalen Betrügereien scheffelt man in FFM
das gute Geld der Kleinen Privat Anleger ?