Will China wieder zu alter Größe zurück oder ist zufrieden Status quo?
China ist riesig, es hat eine Fläche von fast 9,6 Millionen km2 und ist damit rund 26 mal so groß wie DE. Es ist das drittgrößte Land der Erde. Doch was viele nicht wissen, China war mal erheblich größer.
Zur Zeit der Qing Dynastie im 19 Jahrhundert betrug Chinas Fläche zeitweise 14,700,000 km2, bevor es Teile des Gebietes schrittweise an Nachbarstaaten verlor (Russland).
Was glaubt ihr, will China Teile seiner Gebiete zurück oder reicht die bisherige Fläche?
Hier ist anbei noch eine Karte, wie riesig China vor etwas über 200 Jahren war:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Qing_Dynasty_1820.png
Und wie es jetzt ist:
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8 Antworten
Keine der Großmächte ist mit dem zufrieden was sie hat. Es ist wie in einer Hitliste der Charts - wer ist die Nr 1 - und wie lange.
Das ist bekannt. Sonst kann man nur spekulieren, wobei man sich fragen kann, wozu die VR China diese Gebiete haben wollen würde. Schließlich hat China auch ohne sie das Potenzial die größte Wirtschaftsmacht der Erde zu werden.
Frage ist, ob Wirtschaftsmacht und Geldgier das einzige ist, nach dem man zu streben habe oder streben will. Nur weil das Chinas Agenda seit ca 30 Jahren ist, muss das nicht zwangsweise ewig so sein, denke ich.
Die Mongolei und Mandchurai z.B. sind weitgehend werlos. Kaum Einwohner und ich glaube auch keine besonders großen Bodenschätze.
Warum sollte man das unbedingt wiederhaben wollen ?
Obendrein war China in seiner Geschichte häufiger in der Geschichte nicht ein Land sondern ein ähnliches gewusel und gekämpfe wie man es aus Mitteleuropa kennt.
Somit ist das heutige China sogar recht groß.
Seit der Entdeckung dieser Riesenvorkommen wird die Mongolei zu den sieben rohstoffreichsten Ländern der Welt gezählt. Neben Kohle, Kupfer und Gold liegen auch Uran, Eisenerz, Molybdän, Wolfram, Silber, Türkis und Seltene Erden unter der Wüste Gobi.
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Bodenschätze im Überfluss - Reich, reicher, Mongolei | Cicero OnlineVor 20 Jahren glaubte man, das Öl ginge aus, heute findet man an den unmöglichsten Orten Ölquellen und schiebt die Prognose immer weiter nach hinten. Jedes Gebiet hat Bodenschätze oder ist anderweitig "nutzbar", nur weiß man das Stand jetzt schlicht noch nicht, wo und wie. Außerdem würde ich nicht sagen, dass Rohstoffe allein einen Grund darstellen, ein Land besitzen zu wollen, immerhin ist der ganze Osten Chinas recht rohstoffarm.
Beide Gebiete sind rohstoffreich (z.T. unerschlossen) - und strategisch bedeutsam.
Taiwan ist auch China (Republik China). Es gibt also zwei China. Aber das nur so nebenbei.
Die Volksrepublik möchte Taiwan haben, breitet ihren Einfluss und ihre Landnahme aber auch dort aus, wo sie nie zuvor waren, z.B. mit ihren Aufschüttungen vor Japan (und nehmen zwei japanische Inseln in Anspruch, die Diaoyu/Senkaku-Inseln), Vietnam und die Philippinen und bedrängen sogar Australien und Indonesien. Ich könnte mir sogar vorstellen, direkt oder indirekt Südkorea.
Zudem haben sie Militärbasen in Dschibouti, Oman, Angola, Sri Lanka, Myanmar, Pakistan, Tadschikistan, Tansania, Vereinigte Arabische Emirate, Kenia, und den Seychellen.
Dann müsste es aber schrumpfen, denn weite Gebiete gehörten historisch nicht dazu (Tibet, Mongolei, Hsinkiang, Teile von Kaschmir usw.), sie wurden nur unterworfen. Und die Republik China ("Taiwan" auf der Insel Formosa) ist früher gegründet worden als die "Volksrepublik China" ("Rotchimna") - dann müsste sich Festlandschina der Insel anschließen.