Enorme Stromrechnung eventuell über falsch installierten Boilen / Warmwasserspeicher?

7 Antworten

Generell ist immer die gleiche Menge Strom notwendig, um eine bestimmte Wassermenge aufzuheizen.

Ob das in kurzer Zeit mit hoher Leistung oder über längere Zeit mit niedrigerer Leistung passiert, ist unerheblich.

Generell ist solch ein Wasserbereiter sehr teuer und unwirtschaftlich - Strom ist doppelt so teuer als wenn das Wasser mit einer normalen Heizungsanlage erwärmt wird.

nein, das ist normal, die dinger verbrauchen so viel

21000 watt, wenn sie an sind

lässt du ihn 1 stunde an, hast du strom für 5€ verbraucht

thats life with a durchlauferhitzer

es ist hundekot, man mietet so wohnungen GAR NICHT an

Frank5607 

Du stellst eine seltsame Rechnung auf. Wie kommst Du auf die 5 €? Bei 2,1 KW Leistung und einer Stunde Betrieb entstehen bei einem normalen Energiepreis von 0,25 €/KWh Kosten von 50 Cent.

MisterKnowitall 

Das ist kein Durchlauferhitzer sondern ein Boiler.

Natürlich verbrauchst du über die Boosttaste mehr Energie, wenn du diesen öfters (am Tag) benutzt. Dort wird mit dann mit 100% Leistung 120 liter erhitzt. Im normalen Betrieb wird dieses Wasser auf Temperatur gehalten. Man verbraucht dann kontinuierlich, aber weniger Energie. Vielleicht reicht es über Nacht abzuschalten, oder wenn man länger nicht zu Hause ist. Wie allerdings auf einen normalen Betrieb umzuschalten ist, kann ich dir nicht verraten, vielleicht gibt es irgendwo eine Anleitung?

Generell würde ich mal mit dem Vermieter sprechen, ob man nicht einen elektronischen Durchlauferhitzer installieren kann. Das hat den Vorteil, dass du keinen Vorrat an Warmwasser bereithalten musst und nur noch Energie verbrauchst, wenn du wirklich Bedarf hast. Bei diesen Energiekosten lohnt es sich wahrscheinlich sogar, wenn du dass selber finanzierst.

Elektroboiler sind wahre Stromfresser. Da kann schon eine Menge zusammenkommen. Ich glaube aber nicht, dass er falsch angeschlossen ist. Da ist eher mit einem Schaden im Boiler zu rechnen. Melde ihn als kaputt an Deinen Vermieter, denn der ist für die Reparatur verantwortlich. Der Vermieter schickt dann einen Elektriker, der das Ding überprüft. Der kann Dir auch sagen, was Du machen kannst, um den Energieverbrauch zu senken. Es wird aber nicht möglich sein, Deinen Vermieter an den Verbrauchskosten zu beteiligen. Für seinen Verbrauch ist jeder selbst verantwortlich. Wenn Dir der immense Verbrauch erst bei der Rechnung auffällt, dann ist das zwar traurig, aber dafür bist Du allein verantwortlich. Wenn man in eine neue Wohnung zieht, dann sollte man öfters seine Zählerstände ablesen und vergleichen. Die Maklerin macht das nicht für Dich. Auch wenn sie inkompetent war, die Energiekosten werden immer direkt zwischen Mieter und Versorger abgerechnet. Die Maklerin hatte also wenig Chancen, Dich auf so etwas hinzuweisen - sie wusste es schlicht und einfach nicht. Ich glaube nicht, dass Du ihr bewusste Täuschung unterstellen und sie zur Kasse bitten kannst. Das gleich gilt für den Vermieter. Wenn der vom Mieter keine Schadensmeldung erhält, kann er den Schaden und die daraus resultierenden Kosten auch nicht per Ferndiagnose feststellen.

So ein Boiler ist leider eine Energieschleuder. Der Grund liegt darin, dass Du immer 120 Liter Wasser erwärmst, außer beim Baden, aber niemals soviel warmes Wasser brauchst. Natürlich kühlt das Wasser wieder von alleine ab. Besonders groß ist die Energieverschwendung, wenn das Wasser auf Temperatur gehalten wird, hier ist es effizienter, das Wasser unmittelbar, bevor man es braucht, mit der Schnellheizfunktion zu erwärmen. Bei der Menge lohnt sich wirklich nur zum Baden, den Boiler zu benutzen. Ein normaler Durchlauferhitzer benötigt einen Drehstromanschluß (Dreiphasenwechselstrom) ohne den, und (wahrscheinlich) eine neue Zuleitung geht es nicht. Besser wäre es einen kleineren Boiler anzubringen (wenn Du auf´s Baden verzichten kannst reichen 30 l) z.B. 80 l mit Temperaturreglung. Das Wasser nur so heiß/warm erwärmen, wie unbedingt notwendig. Je heißer das Wasser im Boiler ist, um so größer der Verlust. An Waschbecken könnte man eigene kleine Boiler anbringen, um so gezielter nur die Menge zu erwärmen die man braucht.