Wir haben folgendes Problem. Wir haben vor Kurzem ein Smartphone bei Ebay zur Auktion eingestellt. Der Käufer kommt aus Griechenland bzw. möchte die Ware nach Griechenland geliefert bekommen. Dies teilte er nach Auktionsende mit. Auf den ersten Blick schien uns nichts verwerfliches daran zu sein. Wir erkundigten uns nach den Versandkosten nach Griechenland über die Deutsche Post und baten ihn, seperat die Mehrkosten des Versands von 6 Euro zu überweisen. Die Gebotszahlung sowie die zusätzliche Versandpauschale wurde per Paypal überwiesen. Nun fiel uns aber auf, dass dort (bei Paypal) eine andere Lieferadresse (eine deutsche Anschrift) angegeben ist sowie ein anderer Name. Laut AGBs von Paypal greift der Verkäuferschutz nur, wenn an die dort hinterlegte Adresse geliefert wird. Laut Internetrecherche gibt es häufige Betrugsfälle dieser Art, besonders wenn nach Griechenland geliefert werden soll. Die Käufer behaupten die Ware nie erhalten zu haben und fordern von Paypal ihr geld zurück. Da man zwar einen Beleg über die erfolgreiche Zustellung vorweisen kann, aber die Lieferadresse nicht identisch ist, gilt die Ware als nicht zugestellt und man ist Ware und Geld los. Wir haben dem Käufer die Problematik geschildert und mitgeteilt, dass die Ware an die deutsche Adresse geliefert wird. Dort wäre niemand zu Hause, meinte dieser zurück. Wenn die Ware nicht nach Griechenland geschickt werden würde, müsste er den Kauf rückgängig machen. Wäre einfach deshalb blöd, weil das Geld von Paypal bereits aufs Bankkonto umgebucht wurde, der Versandschein bezahlt ist und ebay ja die prozentuale Pauschale des Verkaufs berechnet. Deshalb meine Frage an die Leute, die ein wenig Ahnung haben bzw. Erfahrungen gemacht haben - was ist nun bestenfalls zu tun? Sind wir zu paranoid? Wie sieht es rechtlich aus, er ist doch an den Kauf gebunden oder?
Für kompetenten Rat / eine Einschätzung wären wir dankbar!
Viele Grüße!